Warum braucht das Ohr Pflege und wie hilft ein Hoersystem?
Haben Sie sich jemals gefragt, warum das Ohr ueberhaupt Schmalz bildet? Cerumen, wie der Koerperschmalz in der Fachsprache heisst, ist kein Schmutz. Es ist vielmehr ein natuerlicher Schutzfilm, vergleichbar mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme fuer die zarte Haut im Gehoergang. Es haelt Staub fern und saeuert das Milieu an, damit Bakterien keine Chance haben. Doch manchmal sammelt sich zu viel an, was den Schall daempft oder Hoersysteme verstopft.
Die richtige Reinigung des Gehoergangs
Warum sollte man auf Wattestaebchen verzichten? Stellen Sie sich ein schmales Rohr vor: Wenn Sie einen dicken Stopfen hineindruecken, schieben Sie den Schmutz nur tiefer an die Wand. Genau das passiert im Ohr. Stattdessen nutzt man besser wenige Tropfen reines Mandeloel. Das Oel weicht verhaertete Belaege sanft auf, sodass sie bei der taeglichen Dusche mit lauwarmem Wasser von selbst herausspuelen. Werkzeuge aus rostfreiem Edelstahl gehoeren ausschliesslich in vorsichtige Haende und duerfen nur die aeussere Ohrmuschel reinigen, niemals den tiefen Kanal.
Wie moderne Hoersysteme den Schall verarbeiten
Wie kommt der Ton eigentlich ins Ohr? Ein Hoersystem funktioniert im Grunde wie eine winzige Musikanlage. Ein Mikrofon nimmt die Schwingungen aus der Luft auf. Ein kleiner digitaler Chip prueft das Signal, trennt Sprache von Nebengeraeuschen und passt die Lautstaerke an Ihre individuellen Beduerfnisse an. Ein Gehaeuse aus robustem ABS-Polymer schuetzt diese empfindliche Elektronik vor Stoecken. Ueber ein weiches Passstueck aus medizinischem Silikon wird der verstaerkte Ton schliesslich direkt vor das Trommelfell geleitet, ohne Druckstellen im Ohr zu hinterlassen.